Die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen

Luftfeuchtigkeit | SchoenesZuhause.comVöllig zu Recht wird von den Eigentümern und den von ihnen beauftragten Hausverwaltern immer wieder die Notwendigkeit einer optimalen Belüftung der Wohn- und Geschäftsräume betont. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit bietet immer das Risiko, dass sich Feuchtigkeit an den kühlsten Stellen der Räume anlagert. In der Regel sind das die Außenwände und dabei bevorzugt die Ecken, an denen zwei Außenwände aneinander stoßen. Treten feuchte Stellen an kurios anmutenden Orten wie beispielsweise oberhalb des Fenstersturzes auf, dann ist das immer ein Hinweis darauf, dass sich dort eine Kältebrücke zum Beispiel in Form eines eingearbeiteten Eisenträgers befindet.

Bei einer Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius ist eine relative Luftfeuchte von etwa 40 bis 50 Prozent ein optimaler Wert. Liegt er darüber, steigt nicht nur das Schimmelrisiko, sondern man muss auch mit höheren Kosten bei der Beheizung rechnen. Nasse Luft benötigt bei der Erwärmung mehr Energie als relativ trockene Luft. Lässt sich der genannte Wert bei der Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen allein durch gezielte Lüftung nicht erreichen, kann notfalls mit einem chemischen oder elektrischen Raumluftentfeuchter nachgeholfen werden.

Außerdem sollte man den Ursachen auf den Grund gehen. Bestimmte Wassereinlagerungen in der Raumluft lassen sich nicht verhindern. Das trifft zum Beispiel für den verdunstenden Schweiß der Bewohner und die bei der Atmung abgegebene Feuchtigkeit zu. Nach dem Duschen und Baden sollte der Sanitärbereich sofort kräftig durchgelüftet werden, damit sich die Feuchtigkeit nicht in der ganzen Wohnung verteilen kann. Beim Kochen ist es günstig, die Küchentür geschlossen zu halten und lieber das Fenster zu öffnen, damit der entstehende Dampf entweichen kann. Die Töpfe sollten mit einem dicht schließenden Deckel verschlossen werden. Das sorgt nebenher noch für Energieeinsparungen beim Kochen. Und Wäsche sollte grundsätzlich nicht in der Wohnung getrocknet werden.

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Besonders an eisigen Wintertagen macht die Stoßlüftung mit einem kurzen Durchzug durch mehrere Räume Sinn. Schon binnen drei bis vier Minuten ist die Luft komplett ausgetauscht und die Luftfeuchtigkeit kann auf Werte von weniger als 20 Prozent reduziert werden, wenn die Außentemperatur deutlich unter null Grad Celsius liegt. Bei eine solch kurzen Lüftung kühlen weder das Inventar noch die Wände aus und der Raum heizt sich sehr schnell wieder auf.

Bild: © stormpic | aboutpixel.de

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