Zaubernüsse: Blühende Attraktion im winterlichen Garten

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© Thomas Sturm / PIXELIO

Zaubernüsse oder auch Hamamelis genannt, verzaubern den winterlichen Garten in eine Attraktion. Schon ab Anfang Januar, bei mildem Wetter, zeigen die Sträucher ihren gelb bis rotfarbenen Blütenflor. In England werden Zaubernüsse auch Witch Hazel – zu deutsch Hexenhasel, genannt.

Der Name passt, denn wenn die Sträucher mit im Winter durch ihre leuchtenden roten bis gelben fadenartigen Blütenblätter zeigen, scheint er wie verzaubert zu sein. Außerhalb der Blütezeit ist er allerdings für einen Laien schwer von der herkömmlichen Haselnuss zu unterscheiden.

Aus botanischer Sicht hat die Zaubernuss aber nichts mit der Haselnuss gemein. Die Zaubernuss gehört zu den Hamamelidaceae = Zaubernussgewächs, die Haselnuss gehört hingegen zu den Betulaceae = Birkengewächs. Auch preislich gesehen, unterscheiden sich die Gewächse. Ein Haselnuss-Strauch ist in einer Größe von 60 bis 100 cm für wenige Euros zu haben, für ein vergleichsweise großen Zaubernuss-Strauch hingegen muss man schon um die 30 Euro hinblättern.

Sie unterscheiden sich im Preis so deutlich, weil die edlen Sträucher wesentlich langsamer heranwachsen und in einem sehr aufwendigen Verfahren vermehrt werden.

Von dem Zaubernussgewächs gibt es vier Wildarten. Zwei davon sind die in Nordamerika heimische Frühlings-Zaubernuss (Hamamelis vernalis) und die herbstblühende Virginische Zaubernuss (Hamamelis virginiana). In Ostasien zuhause sind zwei weitere Arten, die Chinesische Zaubernuss (Hamamelis mollis) und die Japanische Zaubernuss (Hamamelis japonica).

Die asiatische Sorten tragen größere Blüten und öffnen Ihre Knospen schon Ende Dezember/Anfang Januar und verblühen häufig erst Ende März. Deshalb waren sie für den Garten von Anfang an interessanter als die nordamerikanische Sorte.

Die schönsten Zaubernuss-Sorten

Als eine der besten gelben Sorten, gilt die Pallida. Sie zählt außerdem zu den Sorten die sich am frühsten öffnen. Durch seine großen, schwefelgelben Blüten und ihrem intensivem Duft wirken sie auch noch aus der Ferne bezaubernd.

Erst im Februar entfalten sich die Blütenblätter der Diane von braunrot bis hin zu scharlachrot. Die Diane zeigt den intensivsten Rotton der Hamamelis-Gewächse.

Die Sorte Jelena leuchtet intensiv orangerot. Ihre Blütenblätter sind außergewöhnlich lang und werden zur Spitze hin heller. Auch im Herbst bietet sie mit ihrem scharlachroten Laub ein attraktives Schauspiel.

Nicht zu vergessen ist die Primavera. Sie gilt als besonders zuverlässig und blütenreich. Sie zählt ebenfalls zu den früh blühenden Sorten und besitzt goldgelbe, leicht gekräuselte Blütenblätter.

Tipps zum Bepflanzen und Pflegen

Am besten eignet sich eine Mulchschicht zum Bepflanzen, empfehlenswert ist Rindenhumus. Es ist wichtig dass der Boden niemals austrocknet, aber durchlässig ist. Der Boden sollte locker und humusreich sein. Eine Verdichtung des Bodens verträgt die Zaubernuss ganz und gar nicht. Auch auf andere Gehölze als Wurzelkonkurrenten sollte verzichtet werden.

Der beste Zeitpunkt um Zaubernüsse zu pflanzen, ist der Herbst an einem sonnigen, etwas geschütztem Standort. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Zaubernuss in den ersten Jahren kaum heranwächst. Sie benötigt etwa 2-3 Jahre um Wurzeln zu schlagen und richtig zu gedeihen.

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