Ungezieferbekämpfung – 10 hilfreiche Tipps

Ungezieferbekämpfung - 10 hilfreiche Tipps | SchonesZuhause.deBei der Ungezieferbekämpfung muss es nicht die chemische Keule sein.

1. Prävention – das A und O bei der Ungezieferbekämpfung

Die beste Variante, gegen Ungeziefer vorzugehen, ist und bleibt die Prävention. Sie besteht vor allem in Ordnung und Sauberkeit. Lebensmittel sollen weder in der Küche noch im Keller unverschlossen gelagert werden. Das zieht nicht nur diverse Insekten, sondern auch Mäuse und Ratten an. Für die Lagerung in der Küche bieten sich luftdicht schließende Dosen aus Kunststoff an. Im Keller kann man als präventive Ungezieferbekämpfung Boxen aus Holz oder Kunststoff beispielsweise für die Lagerung von Kartoffeln oder Karotten und Kohlrabi aus der eigenen Ernte benutzen.

2. Garten unbedingt sauber halten

Wer ein eigenes Haus mit Grundstück besitzt, der hat im Spätsommer und im Herbst allerhand zu tun. Fallobst sollte vor allem im Umfeld der Gebäude sehr zeitnah beseitigt werden, denn es hat ein großes Potential, Nager in die Nähe des Hauses zu locken. Der Komposthaufen sollte sich so weit wie möglich entfernt vom Haus befinden. Er ist ein Tummelplatz für Mäuse und Ratten. Wer diese Möglichkeit nicht hat, sollte zu geschlossenen Kompostbehältern aus Kunststoff greifen, um sich nicht der Notwendigkeit einer späteren Ungezieferbekämpfung auszusetzen.

3. Zur Ungezieferbekämpfung Löcher und Brüche im Mauerwerk schließen

Es ist erstaunlich, durch welche kleinen Löcher sich eine Maus zwängen kann. Das bekommen immer wieder die Besitzer von Häusern mit einem mehrschaligen Mauerwerk zu spüren. Selbst kleinste Ritzen und ausgebröckelter Mörtel ermöglichen es den Nagern, in den Hohlräumen der Wände ihr Winterquartier zu beziehen. Deshalb sollte man seine Wände regelmäßig auf Schadstellen überprüfen und diese möglichst sofort verschließen. Haben sich dort Nager bereits häuslich eingerichtet, kann man zur Ungezieferbekämpfung entweder Mäuse- und Rattengift auslegen oder in kurzen Abständen mit einem stark riechenden Reinigungsmittel getränkte Wattebäusche einlegen. Die Nager haben sehr empfindliche Näschen und werden davon schnell vertrieben.

4. Wühlmäuse und Häuser ohne Fundament

Ältere Gebäude in ländlichen Gegenden sind oftmals ohne Fundament errichtet worden. Das machen sich vor allem die Wühlmäuse zunutze. Sie graben sich Gänge und unterhöhlen das äußere Mauerwerk. Das Problem dabei ist nicht nur, dass man die Nager dann im Haus hat, sondern dass dadurch auch die Statik des Hauses gefährdet werden kann. Der pfiffige Heimwerker verschließt bei der Ungezieferbekämpfung solche Gänge mit einer Mischung aus Mörtel und Glasscherben. An Glas beißen sich selbst die Nager ihre kleinen Zähnchen aus. Außerdem sollte man sich in ländlichen Gegenden zur Prävention eine Katze halten und ihr nicht zu viel Futter, sondern als Belohnung für den Mäusefang lieber ein zusätzliches Leckerli geben.

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5. Marder – die Feinde der Autos

Da will man morgens zur Arbeit fahren und das Auto springt nicht an. Im Winter tippen die meisten Menschen dann zuerst auf eine schwächelnde Batterie. Doch bis in die Großstädte hinein können auch Marderbisse die Ursache sein. Es gibt eine Vielzahl von Tipps, die als Hausmittel angeblich gegen diese vierbeinige und recht drollige Plage helfen sollen. So richtig effizient sind aber weder Kissen mit Hundehaaren noch die Toilettensteine. Hier sollte man lieber auf die akustischen Hilfsmittel setzen, bei denen ein Signalton auf einer Frequenz ausgestrahlt wird, die den Mardern in den Ohren schmerzt. Aber dieser beeinträchtigt leider auch Hunde und Katzen. Metall- und Kunststoffummantelungen an den Zündkabeln und Hydraulikleitungen sind effektiv, wenn sie einen Durchmesser von mindestens drei Zentimetern mitbringen. Daran rutscht der Marder mit seinen Zähnchen nämlich ab.

6. Vorsicht – Ameisen im Anmarsch

Ameisen haben die Angewohnheit, zuerst einmal einen „Erkundungstrupp“ loszuschicken, der nach neuen Nahrungsquellen und Baumaterial sucht. Deshalb sollte man auch einzelnen Exemplaren von Ameisen zu Leibe rücken und nicht erst warten, bis eine ganze Kolonie auf Wanderschaft geht. Im Handel gibt es für die Ungezieferbekämpfung spezielles Pulver oder den so genannten „Ameisenlack“. Doch es geht auch einfacher. Einerseits kann man an den Laufwegen der Ameisen Salz streuen. Andererseits hilft es auch, die befallenen Flächen mehrfach in kurzen Abständen mit einem chlorhaltigen Allesreiniger gründlich zu behandeln.

7. Fliegende Insekten – manchmal eine echte Plage

Schon eine einzige Mücke im Raum kann einem den Schlaf rauben. Deshalb sollte man Vorsorge treffen, dass sie gar nicht erst dorthin gelangen kann. Das beginnt bereits damit, dass man beim abendlichen Lüften das Licht löschen sollte. Insekten lieben Lichtquellen und fliegen immer darauf zu. Anders ist die Wirkungsweise der Insektenlampen nämlich nicht zu erklären. Auch Gazegitter vor den Fenstern sind ein wirksamer Schutz. Sie sind inzwischen in so feinen Varianten zu bekommen, dass sie von außen kaum auffallen und auch keine nennenswerten Mengen an Licht mehr schlucken.

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8. Bei Silberfischchen „Alarm dunkelrot“ angesagt

Findet man irgendwo regelmäßig Silberfischchen, dann sollte das für jeden Hausbesitzer ein Alarmsignal sein. Ihr Auftreten deutet nämlich immer darauf hin, dass es irgendwo ständig feucht ist. Das kann aufsteigende Feuchtigkeit durch defekte Nässesperren in den Wänden sein. Alternativ sind auch kleinere Rohrbrüche mit permanenten Sickerstellen möglich. Hier helfen bei der Ungezieferbekämpfung nur eine konsequente Beseitigung der Schadstellen und eine Austrocknung der betroffenen Stellen.

9. Kakerlaken und Co. effektiv beseitigen

Haben sich in einem Gebäude Kakerlaken eingenistet, dann kann meist nur der professionelle Ungezieferbekämpfer helfen. Er rückt den Schädlingen mit dem Versprühen eines Nervengifts auf die Pelle. Das ist allein schon deshalb notwendig, weil sie sich oft an schwer zugänglichen Stellen wie beispielsweise den Versorgungsschächten für die Sanitärbereiche und Küchen niederlassen.

10. Vorsicht: Taubenzecken

Gebäude, an denen sich Nistplätze von Tauben befinden, werden häufig von Taubenzecken befallen. Sie sind nicht nur potentielle Überträger von Krankheiten, sondern können auch am Gebäude selbst Schaden anrichten, da sie sich ähnlich wie die Nager auch durch Mörtel fressen können. Hier muss auf jeden Fall zur sofortigen Ungezieferbekämpfung ein Profi geholt werden, wenn man nicht über einen längeren Zeitraum hohe Sanierungskosten riskieren möchte.

©Artikelbild „Ungezieferbekämpfung – 10 hilfreiche Tipps“: berggeist007 | pixelio.de

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