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Tipps zu Spezialpflege und -geräten für den gepflegten Fußboden

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Für ein gemütliches, wohnliches Zuhause sind nicht nur hübsche Möbel oder eine durchdachte Einrichtung ein wichtiger Bestandteil. Ebenso gehört ein gepflegter Fußboden dazu und schafft eine wohlige Atmosphäre in den Wohnräumen. Damit dieser immer gut in Schuss ist und lange hält, gibt es einige Pflegetipps, die man mit mehr oder weniger Aufwand umsetzen kann, um sich lange Zeit an einem schönen Fußboden zu erfreuen.

Fußboden ist nicht gleich Fußboden

Die Auswahl verschiedener Materialien für den Fußboden ist riesig. Dabei gibt es für jeden Wohnraum und das gewünschte Ambiente einige vorteilhaftere Bodenbeläge als andere. Im Folgenden ein Überblick über verschiedene Fußböden:

  • Laminat: Der Holzboden ist inzwischen weit verbreitet und gehört zu den beliebtesten Bodenbelägen überhaupt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Laminat sehr pflegeleicht ist und eine Reinigung alle zwei Wochen in der Regel ausreicht.
  • Fliesen und Feinsteinzeug: Finden sich vor allen Dingen in Nassräumen wie dem Bad sowie in Teilen der Küche. Doch auch in Wohnräumen wie Wohn- und Esszimmer sind Fliesen oder Naturstein immer häufiger vertreten. Insbesondere Varianten in Holzoptik sind sehr angesagt.
  • Parkett: Zählt zu den luxuriöseren Bodenbelägen und muss gut gepflegt werden – dazu gehört das regelmäßige Ölen. Zudem sollte man darauf achten, dass man den Parkettboden nicht zu nass wischt, da die Feuchtigkeit ansonsten in das Holz einzieht und zum Aufquellen beitragen kann. Die Reinigung mit einem Staubsauger mit Wischfunktion schont den Boden und bietet weitere Vorteile. Dieser zieht die Feuchtigkeit inklusive des Schmutzes direkt wieder ein, sodass kein Wasser zurückbleibt.
  • Linoleum, PVC und Vinyl: Diese Kunstböden zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus. Zudem gibt es sie in verschiedenen Designs – von bunt, über Holzoptik bis hin zu aufwändigen Mustern gibt es hier keine Einschränkungen im Dekor.
  • Teppichboden: Insbesondere in Schlafräumen finden sich auch heute noch gemütliche Teppichböden. Der Nachteil: Gerade für Allergiker sind Teppichböden eher nicht geeignet, da sich Staub und Pollen in den Fasern festsetzen und Allergien verstärken können. Zudem sind Textilböden anfällig für Flecken und müssen daher regemäßig gereinigt werden.

Bodenbeläge richtig pflegen

Holzböden wie Laminat oder Parkett sind sehr beliebt für die Gestaltung von Wohnräumen, da diese ein warmes Ambiente schaffen. Gerade für ein gemütliches Wohnzimmer sind sie daher perfekt geeignet. Zudem sind sie sehr robust und relativ pflegeleicht – Gleiches gilt für Natursteinböden. Um dennoch Kratzern, Verschmutzungen oder anderen Beschädigungen vorzubeugen, sollte man sich mit der richtigen Reinigung auseinandersetzen. Neben Besen, Wischmop, Putzeimer sowie Allzweckreinigern gibt es eine Reihe weiterer Utensilien, die helfen, die Böden instand zu halten.

  • Wachs und Öle: Großporige beziehungsweise unversiegelte Holzböden wie Parkett müssen regelmäßig geölt werden. Dazu sind spezielle Holzwachse und Hartwachsöle erhältlich. Sie verleihen dem Boden einen schönen Glanz, gleichen kleinere Kratzer aus und sorgen für einen Schutz vor Wasser sowie Schmutz. Bei älteren Holzdielen hilft regelmäßiges Abschleifen der obersten Schicht, um wieder eine ebenmäßige Fläche zu schaffen und kleinere Kerben oder Beschädigungen zu beseitigen.
  • Trocken reinigen: Dazu genügt es, mit einem Besen oder dem Staubsauger über die Flächen zu fegen oder zu saugen. Je nach Verschmutzung oder Jahreszeit sollte man dies mindestens einmal pro Woche erledigen, um Kratzer durch Steinchen oder andere Teilchen zu vermeiden.
  • Feucht wischen: Dazu eignen sich vor allem praktische Wischstaubsauger, die direkt das Schmutzwasser in einem Behälter sammeln. Diese Geräte können auch auf Holzböden verwendet werden, die ansonsten nur nebelfeucht gewischt werden dürfen. Bei Natursteinböden können gröbere Verschmutzungen mit einer Bürste herausgeschrubbt werden.
  • Reinigungsmittel: In der Regel werden außer einem milden Allzweckreiniger keine besonderen Reinigungsmittel benötigt. Dennoch können Hartwachsöle, spezielle Holzbodenreiniger oder Mittel für Naturstein das Ergebnis verbessern und für einen besonderen Schutz sorgen.
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