Spinnmilben -Winterschädlinge auf Zimmerpflanzen

In der kalten Jahreszeit, nach dem wir die Heizung einschalten, dauert es meist nicht lange und es machen sich Spinnmilben auf unsere Zimmerpflanzen breit. Für Spinnmilben ist nämlich die trockene Heizungsluft ideal um sich rasant zu vermehren.

Die Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae) besitzt wie alle Spinntiere acht Beine und ist meist nur 0,5 mm groß. Ihr Körper ist nicht in Kopf, Brust und Hinterleib unterteilt, ihr Körper ist oval und hellgelb bis rötlich farbend. Diese Art der Spinnmilbe ist am weitesten verbreitet.

Woran erkennt man den Befall von Spinnmilben?

Der Laie schätzt das typische Schadbild der Winterschädlinge häufig als eine Krankheit oder Mangelerscheinung der Pflanze ein. Typische Symptome eines Spinnmilben-Befalls, sind helle, feine Sprenkel der Blattoberflächen. Diese Verfärbungen entstehen durch das Aussaugen des Pflanzensaftes durch die Spinnmilben. Bei starkem Befall führt die Schädigung sogar bis zur gesamten Austrocknung des Blattes.

Durch das Besprühen mit Wasser durch einen Zerstäuber werden feine Gespinste sichtbar, wenn es sich um den Befall der Gemeinen Spinnmilbe handelt. Nur sie legt feine Gespinste an, alle andere Spinnmilben-Arten wie die Kakteenmilbe, Orchideenmilbe oder die Gewächshausmilbe bilden keine Gespinste.

Häufig sind verschiedene Palmenarten, der Gummibaum, das Zimmer-Efeu, das Zypergras, die Schönmalve, die Fingeraralie, Fuchsien und die Zimmer-Azalee von Spinnmilben befallen. Diese Pflanzen zählen zu den Lieblingspflanzen der acht beinigen Schädlinge.

Spinnmilben lieben warme, trockene Luft. Um einen Befall vorzubeugen, sollten Sie gerade in der Heizperiode, Ihre Pflanzen regelmäßig befeuchten. Durch breite Untersetzer, stets mit Wasser gefüllt, werden die Pflanzen durch das Verdunsten automatisch befeuchtet.

Wie werden Sie Spinnmilben wieder los?

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Es gibt zahlreiche Methoden die Schädlinge wieder loszuwerden. Bei leichtem Befall genügt es in der Regel die Pflanze mit Wasser abzuspülen. Hierzu wird der Topf mit Blumenerde mit einer Plastiktüte abgedeckt, damit die erde nicht zu stark durchnässt wird. Nach dem die Pflanze gründlich abgespült wurde, wird für mindestens eine Woche eine durchsichtige Tüte über sie gestülpt und zugebunden. Sie wird weiterhin ganz normal gegossen. Schon bald steigt die Luftfeuchtigkeit unter der Tüte so sehr an, dass die Spinnmilben und deren Eier daran zu Grunde gehen.

Ist der Befall stärker oder auf mehreren Pflanzen vorzufinden, eignet sich diese Methode nicht. Im Handel sind jedoch verschiedene, ungiftige Bekämpfungsmittel erhältlich, die Abhilfe versprechen.

Bild: © Carlosh / pixelio.de

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