Kleine Bodenkunde: Eigenschaften von verschiedenen Bodenarten

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Die Bodenart ist ausschlaggebend

Das Fundament für alle Pflanzen ist der Boden, in dem sie wachsen. Wie gut sie sich entwickeln, hängt von der Bodenart, seiner Struktur und seinen Nährstoffen ab. Um das herauszufinden, nimmt man ihn unter die Lupe. In diesem Beitrag lernen Sie die kleine Bodenkunde kennen.

Die Farbe macht den Unterschied

Schon anhand des Farbtons kann man Unterschiede der Bodenart machen. Bei einem grauen Boden handelt es sich meist um nährstoffarmen Sandboden. Dunkle Böden hingegen besitzen einen wertvollen Humusanteil, so wie man ihn beim Gartenkompost vorfindet.

Machen Sie die Fingerprobe

Mit der Fingerprobe können Sie kinderleicht selbst feststellen um welche Sorte Boden es sich handelt. Nehmen Sie hierzu einfach ein wenig zwischen die Finger und zerreiben ihn.

Man unterscheidet ihn grob in drei Rubriken:

  1. Tonboden: Wenn sich der Boden zwischen Ihren Fingern kneten, rollen und formen lässt und schmiert, handelt es sich um einen nährstoffreichen Tonboden. Die Teilchen des Bodens sind so winzig, dass man sie nicht mit bloßem Auge erkennen kann. Die Teilchen binden Nährstoffe und Wasser teilweise so stark, dass die Pflanzen keinen Nutzen mehr davon tragen. Durch die hohe Wasseraufnahmefähigkeit können bei anhaltender Feuchtigkeit die meisten Wurzeln zu faulen beginnen. Des Weiteren trägt auch ein damit verbundener Mangel an Sauerstoff dazu bei. Bei stark trockenen Perioden hingegen, verdichtet der Boden so außerordentlich stark, sodass feine Wurzeln geschädigt werden und sich Zugangswege für Krankheitserreger bilden.
  2. Sandboden: Einen Sandboden erkennt man ganz leicht daran, dass er Ihnen geradezu durch die Finger rinnt. Sandboden kann man weder zwischen Fingern formen noch hinterlässt er Spuren an Ihren Händen. Bei diesem Boden handelt es sich um grobkörnige Partikel, die nur sehr wenig Wasser binden können, weswegen er im Sommer schnell austrocknet. Sandboden ist von Natur aus nährstoffarm und sehr leicht und durchlässig. Deshalb lässt er sich auch gut mit der Grabegabel oder Grubber bearbeiten.Schluffboden: Die dritte Bodensorte, zählt zu den beliebtesten Bodenarten. Der Schluffboden trifft sozusagen die goldene Mitte unter den Böden. Bei dieser Art Boden, kann ausreichend Wasser gebunden werden und die Bodenpartikel sind zudem in der Lage auch Nährstoffe festzuhalten und an die Pflanzen abzugeben. Auch an Sauerstoff mangelt es beim Schluffboden nicht. Die Pflanzen werden gut mit Sauerstoff versorgt und das Wachstum der Wurzeln gefördert.

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Markus

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