Kabelsalat vermeiden – Kabel richtig verlegen

© Winternitz / PIXELIO

Kabelsalat in Küche und Wohnzimmer sieht nicht nur sehr unordentlich aus, sondern kann auch eine Gefahr darstellen. Überlastete Steckerleisten können leicht einen Brand auslösen und lose, herumliegende Kabel sind wahrhaftige Stolperfallen. Deshalb ist es wichtig, dass in allen Räumen möglichst viele Leerrohre vorhanden sind, die bei Bedarf noch die Option bieten nachträglich Kommunikations- und Stromleitungen zu verlegen.

Ausreichend vorhandene Leerrohre können ohne großen Aufwand genutzt werden. Sollten Sie also im Laufe der Zeit zusätzliche Leitungen, beispielsweise aufgrund neuer Lichtschalter oder mit Strom zu versorgende Rollladenantriebe benötigen, so stellt das kein Problem mehr da.

Sie können Leerrohre sowohl in Decken als auch ins Mauerwerk verlegen. Falls Sie die Leitungen in Eigenregie verlegen möchten, gibt es jedoch einiges zu beachten. Wenn Sie auf dem Mauerwerk verlegen, kommen häufig Mantel- und Steigleitungen zum Einsatz. Häufiger finden jedoch Mantelleitungen Anwendung, diese werden in Kunststoffrohren verlegt und mithilfe von Hakennägeln im Putzschlitz oder auf der Wand gehalten. Mantelleitungen dürfen Sie auf gar keinen Fall annageln!

Wenn Sie waagerecht auf die Wand verlegen, werden die Leitungen im Abstand von 40 cm verlegt, in senkrechter Verlegerichtung bitte alle 50 cm. Verlegen Sie direkt auf dem Putz, so werden in der Waagerechten im Abstand von 30 cm, in der Senkrechten alle 40 cm Raster-Druckschellen zum fixieren benötigt. Entsprechende Wandaussparungen für Schalter, Verteilerdosen und Steckdosen werden bei Mauerwerk mithilfe eines speziellen Glockenbohrers erzeugt. Bei Plattenwänden kommt ein Lochsägevorsatz für die Bohrmaschine zum Einsatz.

Verlegen von Stromkabeln

Wenn Sie Stromkabel selbst verlegen möchten, ist es ganz besonders wichtig auf wesentliche Details zu achten um mögliche Gefahrenquellen zu verhindern. Bei der Kabelverlegung im Außenbereich, genügt schon eine winzige Beschädigung der Kabelummantelung um eine Gefahrenquelle hervorzurufen. Achten Sie darauf, dass Sie Kabel die Dauerhaft im Garten bleiben sollen, möglichst tief zu vergraben und zu sichern. Denn durch Umgraben oder einfach nur Verwitterung, können schnell Schäden der Ummantelung des Kabels auftreten. Auch hier sind Leerrohre äußerst praktisch und sicher und ein nachträglicher Austausch von Kabeln ist problemlos möglich. Für Leuchten und Lampen ist für die Stromversorgung die Installation der Niedervolt-Technik zu empfehlen. Da bei dieser Technik vom elektrischen Strom keine Gefahr ausgeht, kann das Kabel auch ruhig oberirdisch verlegt werden.

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Verstecken von Kabeln

Viele von uns kennen das Problem des Kabelsalates nur allzu gut. Verursacht durch eine Menge elektrischer Geräte wie Computer, Telefon, Stereoanlage, DVD-Player und Co., da ist es gar nicht so leicht durch das Wirrwarr noch durchzublicken. Eine ideale Lösung bieten Kabelkanäle und Fußleisten, um die Kabel zu verstecken. Fußleisten mit entsprechender Vorrichtung finden Sie in jedem Baumarkt und sind in vielen Variationen, passend zum Einrichtungsstil erhältlich. Äußerst attraktiv kann eine indirekte Beleuchtung durch abgehängte Decken sein. Durch das Abhängen der Decke wird zudem ausreichend Stauraum für Kabel geschaffen, die ansonsten auf dem Boden wieder zu finden wären. Des Weiteren kann man Kabelkanäle und -rohre aber auch ohne Weiteres tapezieren und farblich der Wand oder Decke anpassen.

Tipp: Markieren Sie jedes Kabel vor dem Verlegen farblich oder mit kleinen Fähnchen, um sie später ohne Probleme zuordnen zu können!

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Markus

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