Ceranfeld versus klassischer E-Herd

Cerankochfeld | SchoenesZuhause.comOb ein Herd mit Ceranfeld oder ein klassischer E-Herd im Einzelfall die bessere Lösung ist, das kann so pauschal nicht beantwortet werden. Es hängt immer von den Anforderungen ab, denen die Kochstelle jeweils genügen muss.

Fakt ist, dass man mit einem Ceranfeld viel sparsamer kochen kann. Es heizt sich sehr schnell auf und kann oftmals in mehreren Stufen an die Größe des darauf befindlichen Topfs angepasst werden, was beim klassischen Kochfeld nicht möglich ist. Anderseits kühlt das Ceranfeld sehr schnell ab. Wer also zu denen gehört, die beim Kochen gern die Restwärme der Kochfelder ausnutzt, ist mit einem klassischen E-Herd mit Platten besser beraten.

Auch bei den möglichen mechanischen Beanspruchungen gibt es große Unterschiede. Wer häufig mit großen Töpfen mit rauem Boden arbeitet, für den ist ein Ceranfeld weniger geeignet, denn hier kommt es sehr schnell zu Kratzern, die dann wiederum dafür sorgen, dass an diesen Stellen ein erhöhtes Risiko für Sprünge entsteht. Eine traditionelle Kochplatte erweist sich viel robuster und verkraftet es auch, wenn dort ein großer und schwerer Einkochtopf einmal rabiat gezogen wird.

Bei der Reinigung dagegen kann eindeutig das Ceranfeld punkten. Ist dort einmal etwas übergekocht, dann lässt sich das Malheur mit einem speziellen Schaber sehr schnell beseitigen. Fettreste bekommt man mit einem Allesreiniger gut weg. Müssen eingebrannte Reste bei einem klassischen E-Herd beseitigt werden, dann muss man bei einer mechanischen Reinigung sehr vorsichtig zuwerke gehen, denn die Emaille rund um die Kochplatten herum wird schnell blind und lässt sich dann nur noch mit großem Aufwand reinigen.

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Der klassische E-Herd stellt mit dem hoch geklappten Deckel gleich einen Spritzschutz für die dahinter liegende Wand dar. Auf den muss man aber auch bei einem Ceranfeld nicht verzichten. Den Spritzschutz gibt es im Baumarkt und im Fachgeschäft für Haushaltwaren in den verschiedensten Varianten. Im einfachsten Fall kann man sich auch mit einem Tablett behelfen, das hinten an die Wand gestellt wird.

Bild: © bandeole | aboutpixel.de

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