Bockshornklee: Anti-Aging aus dem Kräutergarten

Die Inhaltsstoffe des Bockshornklees sind ein traditionelles Schönheitsmittel für Haut und Haar. Davon profitieren vor allem Frauen in den Wechseljahren.
Bockshornklee | GARTEN-GUI.DE
Die Samen des Bockshornklees verleihen dem Haar Fülle und Glanz.
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Beautytipps mit dem natürlichen Schönmacher Bockshornklee

(djd). Kein Chemielabor ist so erfindungsreich wie die Natur: Das zeigt eindrucksvoll der Bockshornklee – ein traditionelles Schönheitsmittel für Haut und Haar. Diesen Ruf verdankt das Kraut vor allem seinen kleinen Samen, die regelrechte “Beauty-Kraftwerke” sind: Die enthaltenen Saponine können im menschlichen Körper eine Fülle von positiven Reaktionen auslösen und zum Beispiel die Aufnahme von Sauerstoff verbessern. Neben hochwertigen Bitterstoffen enthalten die Samen außerdem Phytoöstrogene und damit ein natürliches Anti-Aging-Mittel. Zudem steckt in der Pflanze eine geballte Nährstoffladung: Ballaststoffe, Enzyme und Aminosäuren, Vitamine, viel Kupfer und ätherische Öle wirken innerlich und äußerlich als natürliche Schönmacher.

Fülliges Haar dank Pflanzenkraft

Diese Inhaltsstoffe können auch die Haare stärken. Davon profitieren vor allem Frauen in den Wechseljahren. Untersuchungen haben gezeigt, dass Bockshornkleesamen hilft, wenn der Scheitel breiter wird, es also zu verstärktem Haarausfall kommt. Eine entsprechende Studie wurde im Fachjournal “Aktuelle Dermatologie” des Wissenschaftsverlags Thieme veröffentlicht. Details dazu gibt es auf www.weniger-haarausfall.de im Internet. Bockshorn gegen Haarausfall kann innerlich als Kur eingenommen werden. Ein mit Vitalstoffen angereichertes Samenkonzentrat bieten Apotheken zum Beispiel als “Bockshorn + Mikronährstoff Haarkapseln” von Arcon an.

Wohltuend für Problemhaut

Bockshorn kann aber noch mehr, davon profitiert vor allem der Teint. Die Samen der Heilpflanze enthalten Stoffe, die die Haut aufpolstern, Falten mildern und gegen Hautunreinheiten helfen können. Eine Gesichtsmaske für weiche Haut kann man selbst mischen: Einfach etwas Bockshornkleesamen in Pulverform aus der Apotheke besorgen, mit einem milden Öl – zum Beispiel Rosenöl – zu einer weichen Paste anrühren, auf das Gesicht verteilen, dabei die Augen aussparen und etwa 15 Minuten einwirken lassen. Anschließend das Gesicht gut mit lauwarmem Wasser reinigen und das zarte Hautgefühl genießen.

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Bockshornklee – eine Pflanze mit Geschichte

Der Bockshornklee wurde in Ägypten schon vor mehr als 3.000 Jahren für religiöse Zeremonien und zu medizinischen Zwecken kultiviert. Auch Dioskurides, der berühmteste griechische Pharmakologe des Altertums, setzte das Heilkraut bei Frauenleiden, Geschwüren und Schuppenflechte ein. Im antiken Griechenland knabberten Sportler und Philosophen den in Gerstenöl gerösteten Samen, der den Spitznamen “Philosophenklee” trug. Von hier gelangte die Pflanze im neunten Jahrhundert nach Deutschland, wo Benediktinermönche sie in ihren Klostergärten kultivierten.

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